Donnerstag, Oktober 20, 2005

Providerwechsel

Mitunter ist man etwas, was man nicht sein möchte. Zur Zeit bin ich Teilzeit-Admin. Sehr unschön.

So habe ich vor einiger Zeit den Hostingvertrag meines Netlabels gekündigt, um zu einem zuverlässigen Provider mit Service und uneingeschränkter Erreichbarkeit der Webseite zu wechseln. An sich kein Problem.

Nun benötigt man für Domains mit exotischen TLDs wie ".org" einen Auth-Code, der einen als Besitzer derselben ausweist. Diesen sollte einem der Provider zur Verfügung stellen. Das große Berliner S, derzeitiger Provider, bestätigt dies auf Nachfrage meinerseits. Auch hätte man das alles schon geschickt. Ich habe zwar nichts bekommen, aber auch Emails verschwinden gerne einmal im digitalen Nirvana.

Nur: wie den Provider erreichen? Über das unübersichtliche Kundenmenü schon mal nicht, weil dort jede Seite, die mich meinem Ziel, also dem Kontakt mit einem Mitarbeiter, als "internal Servererror" nicht dargestellt werden kann. Nun gut, es bleibt die Möglichkeit des Anrufs.

Ich lande in einem automatischen Menü, bei dem ich um verbunden zu werden, die Auftragsnummer eingeben muß. Diese ist anscheinend schon gelöscht und was ich bekomme ist "Kein Anschluß unter dieser Nummer".

Letzte Möglichkeit: das öffentliche Kontaktformular des Providers. Tatsächlich antwortet jemand. Und offenbart, daß ich den Auth-Code schon bekommen hätte. Ganz was Neues. Meine mehrmalige Bitte, diesen noch einmal vorbeizuschicken, verhallt ungehört.

Es bleibt: ein offline-Netlabel, überragende Zufriedenheit mit einem ganz bestimmten Kundenservice und ansonsten warten auf Godot. Ich werd mal ein Fax probieren...